LANGZEITSICHER UND NACHSORGEFREI

Der Weg zur Untertage-Beseitigung

K+S Standorte – einzigartige Geologie für langzeitsichere Entsorgung

Vor mehr als 250 Millionen Jahren entstanden Salzablagerungen aus Teilen des Urmeeres, die durch Bewegungen der Erdkruste vom Ozean getrennt wurden. Durch starke Sonneneinstrahlung verdunstete das Wasser nach und nach, so dass Sedimente zurückblieben. Diese bilden bis heute den wertvollen Rohstoff für das lebenswichtige Mineral – Salz. Ohne Salz gäbe es kein Leben.

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Geologische Sicherheit im Salzgestein

Zunächst geht es unter der Erdoberfläche mit 500 Metern Buntsandstein in die Tiefe. Diese Schichten bestehen aus Ton-, Sand- und Schluffsteinen. Sie sorgen für eine räumliche Trennung der eingelagerten Abfälle vom Einwirkungsbereich des Menschen und enthalten wassersperrende Schichten.

Es folgen 100 Meter wasserundurchlässige Tonschichten, die die Salzlagerstätte gegen das darüberliegende Grundwasser abdichten.

Die Deponien sind in einem bis zu 300 Meter mächtigen Salzpaket gasdicht versiegelt. Das Salzgestein ist vor 250 Millionen Jahren durch Verdunstung von Meerwasser entstanden. Es bietet stabile geologische Bedingungen. Das Salz reagiert plastisch, Risse sind nicht möglich. Salz besitzt die Fähigkeit, Hohlräume unter Druck selbständig zu verschließen. Das Ergebnis: Der zuverlässige Abschluss der Abfälle von der Biosphäre.

Beispielhafte Darstellung der Geologie

UTD-Prozess

1. Anlieferung
2. Annahmekontrolle
3. Probenentnahme
4. Einlagerung
5. Abmauerung
6. Probenraum unter Tage

Der erste Schritt nach Anlieferung der Abfälle zur Untertage-Deponie ist eine umfassende Annahmekontrolle. Zunächst werden Abfallmenge und Verpackung sowie die vorgeschriebenen Papiere und Begleitscheine überprüft.

Nach Prüfung auf Ausgasung folgen die Sichtkontrolle der Abfälle sowie Probenahme und Identifikationsanalyse.

Entspricht der Abfall der Deklaration, erfolgt die Annahme und der Transport zum Schacht.

Über den Schacht gelangen die Abfälle nach unter Tage und werden mit Spezialfahrzeugen zur vorgesehenen Einlagerungskammer in abgebauten und stillgelegten Grubenfeldern transportiert. Dort werden die Abfallbehälter in mehreren Schichten gestapelt.

Alle Abfallbehälter sind zur Identifikation mit einem Code gekennzeichnet. Eine Rückstellprobe wird in einem separaten Raum unter Tage aufbewahrt. Einlagerungsort und -zeitpunkt werden detailliert dokumentiert.

Bereiche, in denen die Einlagerung abgeschlossen ist, werden mit Mauern und Dämmen verschlossen.

Möchten Sie verstehen, wie die Untertage-Beseitigung in der Praxis funktioniert? Sprechen Sie uns direkt an.

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